Projektfortschritt

Juli 2025 | Fahrzeughalle

Juni 2025 | Richtfest

Februar 2025 | Baufortschritt
November 2024 | Erdarbeiten

November 2024 | Erdarbeiten

Mai 2024 | Erster Spatenstich
Fotos: Frank Heinz + Partner Architekten mbB
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BESCHREIBUNG | Kommunales Rettungszentrum Malterdingen
Gemeinschaftsprojekt von Feuerwehr Malterdingen und Emmendinger Kreisverband des DRK (Stationierung von Notarzt und Rettungswagen)
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Städtebau-Konzept | klare Präsenz der Architektur | Ruhepol im heterogenen Umfeld
Städtebaukonzept | städtebaulich klare Lösung durch eindeutige Zonierung und Dreigliederung des Grundstückes sowie durch die Strukturierung der Erschließungsfunktionen:
. begrünte Parkierungszone | mit Bäumen im Südosten
. klarer rechteckiger Baukörper | in Grundstücksmitte – die Richtungen der Umgebung aufnehmend
. attraktive Vorzone | im Norden – mit mehreren Funktionen belegt
Zurückhaltende Architektur | Durch seine einheitliche, zurückhaltende Gestaltung bildet der Neubau einen optischen Ruhepol im sehr heterogenen Umfeld des ihn umgebenden Gewerbegebietes
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Entwurf | Funktionaler Ablauf und Erschließung – Einfach und klar | ein gemeinsames Gebäude – mit getrennten Alarmausfahrten – für Freiwillige Feuerwehr und DRK-Rettungsdienst
Gebäudestruktur | klare Zuordnung der Nutzungsbereiche für Feuerwehr und DRK durch entsprechende Gliederung des Baukörpers und der Innenbereiche
Haupteingang | Gebäudeeinschnitt zur Riegeler Straße – der dreiseitig geschlossenene Patio mit dem großem Solitärbaum – markiert die räumliche Trennung zwischen Feuerwehr und DRK und sorgt für eine klar funktionierende Nutzerzuordnung. Durch diese Gliederung des Baukörpers entsteht der eindeutig erkennbare Hauptzugang, der gleichzeitig zum Atrium – dem gemeinsamen Foyer und Aufenthaltsbereich der beiden Nutzer – führt.
Vermeidung von Kollisionen bei gleichzeitigen Einsätzen | Die Alarmausfahrten aus den Fahrzeughallen erfolgen direkt zur Riegeler Straße (Feuerwehr) sowie zur Gewerbestraße (DRK). Die Lage der KFZ-Stellplätze im rückwärtigen Grundstücksteil sorgt dafür, dass Kreuzungen zwischen PKW-Verkehr und ausrückenden Einsatzfahrzeugen ausgeschlossen sind.
Optimierung der Alarmwege im Einsatzfall | Alarmparkplätze entlang der Gebäuderückseite ermöglichen einen direkten Zugang zu den an die Fahrzeughallen angrenzenden Alarmgarderoben – d.h. schneller Zugang und kein Zeitverlust für die Einsatzkräfte | durchgehende Erschließungszonen sorgen im Alarmfall für schnelle Orientierung und effiziente Abläufe
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Feuerwehr | Nutzungen
NUTZUNGEN IM ERDGESCHOSS
Gebäudeteil nördlich | Nördliche Spange | Leitstelle und Fahrzeughallen der Feuerwehr
Gebäudeteil südlich | Umkleiden, zentraler Anlieferungsbereich, Gerätewartwerkstatt sowie weitere einsatzrelevante Lager- und Nebenfunktionen
Kopfseite Fahrzeughalle | Funktionsräume (Funkraum, Einsatzlageraum, Bereitschafts-/ Kameradschaftsraum) mit Blick über die Aufstellfläche zur Riegeler Straße
NUTZUNGEN IM OBERGESCHOSS
Feuerwehrräume | wie Foyer, Schulungs- und Versammlungsraum, Jugendraum und Büros – entlang einer offenen Galerie, die alle Funktionsbereiche verbindet – mit Blick in die Fahrzeughalle
Übungsfassade| als zweiter Rettungsweg
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DRK-Rettungswache | Nutzungen
NUTZUNGEN IM ERDGESCHOSS
Nutzungen im EG | Umkleide- und Sanitärbereiche rund um die Schwarz-Schleuse sowie eine Raumspange mit weiteren Funktionsräumen
zwei Garagen-Stellplätze | für Notarzt-Einsatzfahrzeug sowie für zusätzlichen Rettungswagen – um die Notfallversorgung in der Region zu verbessern
eigene abgetrennte Vorzone im EG für die DRK- Rettungswache
NUTZUNGEN IM OBERGESCHOSS
Verwaltung | Dienst- und Aufenthaltsräume
Ruheräume | mit bewusstem Abstand zu Ausfahrten und Versammlungsräumen – um die notwendige ruhige Atmosphäre zu gewährleisten
Option Erweiterung | Umwidmung eines Teils der großzügigen Foyerfläche in zusätzliche Räume für das DRK
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Konstruktion und Materialien | Nachhaltig und wirtschaftlich
Entwurfsansatz | Das Gebäude hat eine klare Kubatur mit durchgehender Rasterung und ist konsequent zoniert. Weitgehende Verwendung natürlicher, handwerklich zu verarbeitender Materialien und eine moderne Bauweise mit klarer Systemtrennung ermöglichen den wirtschaftlichen Bau eines zukunftsfähigen nachhaltigen Gebäudes.
Gebäudekonstruktion | Tragkonstruktion aus Stahlbeton | teilweise Skelettbau mit Spannbeton-Hohlkörperdecken und Stahlträgern | wo möglich – Verwendung von Recyclingbeton
geschlossene Fassadenflächen | vorgehängte hinterlüftete Verkleidung aus regionalen Hölzern
Tore | Sektionaltore mit transparenten Füllungen für die Fahrzeughallen
Fenster | dreifach verglaste Holz-Aluminium-Elemente
Innenausbau und baukonstruktive Einbauten | wo möglich – Verwendung natürlicher Materialien mit niedrigem Energiebedarf bei der Herstellung
Dachflächen | mit Gefälledämmung und extensiver Dachbegrünung – zur Reduzierung des Regenwasserabflusses und zur Verbesserung des sommerlichen Wärmeschutzes
Oberflächenwasser | Außenbeläge | soweit möglich – Versickerung und Rückhaltung des Oberflächenwassers auf dem Grundstück | Beläge der PKW-Stellplätze aus versickerungsfähigen Materialien | Fahrflächen für LKW mit Asphaltbelag
Daten und Fakten
Freiw. Feuerwehr und DRK-Rettungsdienst –
gemeinsames Gebäude mit getrennten Alarmausfahrten
Bauherr | Gemeinde Malterdingen
Ausstattung Feuerwehr |
4 Einstellplätze | 1 Waschhalle | Schulungs- und Versammlungsraum | Jugendraum
Ausstattung DRK |
2 Stellplätze: Notarzt | Rettungswagen
Bereitschaftsraum
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Zeitraum | seit 1.2023
Bauzeit | seit 5.2024
BGF | ca. 2.635 m²
Nutzungsflächen | ca. 1.606 m²
davon für FF 1.235 m² | für DRK 370 m²
Leistungsphasen | 1 – 9
Nichtoffener Realisierungswettbewerb 2022
1. Preis









